29.12.2016  |    Hinterlasse ein Kommentar

Neujahrsmedienkonferenz: Den Erfolg der Schweiz sichern!

Anlässlich der traditionellen Neujahrsmedienkonferenz hat die SVP Thurgau auf die Wichtigkeit der Unternehmenssteuerreform 3 für den Kanton Thurgau hingewiesen. Die Reform ist eine Chance für die Wirtschaft und soll mit einem ausgewogenen Paket, das den Werkplatz stärkt und ohne Steuerfusserhöhung finanzierbar ist, umgesetzt werden.

SVP-Regierungsrat Jakob Stark erklärt den Grund für die Reform: In Zukunft sollen alle Unternehmen gleich besteuert werden. Die bisher privilegierten Statusgesellschaften werden den übrigen Unternehmen gleichgestellt. Dies sei eine grosse Chance für den Werkplatz Thurgau: „Die grosse Mehrheit der Thurgauer Unternehmen kann von der Gewinnsteuer-Senkung ab 2019 profitieren. Dies bedeutet eine sehr willkommene Stärkung des Werkplatzes Thurgau, indem vorhandene Arbeitsplätze gesichert und neue Arbeitsplätze geschaffen werden können.“ Die Vorlage werde im Thurgau mit Augenmass umgesetzt, sodass die Finanzierbarkeit gewährleistet sei, so Jakob Stark weiter. Die Reform sei ohne Steuerfusserhöhung verkraftbar.

Auch SVP-Kantonsrat und Präsident der Thurgauer Baumeister, Mathias Tschanen, sieht grosse Chancen für das Gewerbe und die Industrie. „Der Kanton Thurgau ist ein KMU-geprägter Kanton. Gerade diese Unternehmungen brauchen einen wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort“, so Tschanen. Mit der Unternehmenssteuerreform 3 nehme unser Land das Heft in die Hand und stelle Rahmenbedingungen auf, so dass keine Steuereinnahmen aufs Spiel gesetzt werden. Mit der Reform können rund 150‘000 Arbeitsplätze, die von diesen Statusgesellschaften angeboten werden, gesichert werden.

Die Vizepräsidentin der SVP Thurgau, Margrit Streckeisen, betont die Bedeutung der Vorlage für die Landwirtschaft und die Sozialwerke. Die Landwirtschaft sei Teil der Wirtschaft. Streckeisen geht davon aus, dass eine Ablehnung der Vorlage auch für die Landwirtschaft spürbar wäre. „Wir sitzen alle im gleichen Boot. Wenn es der Wirtschaft gut geht, geht es allen gut“, betont Streckeisen. Da die Sozialwerke über Lohnprozente finanziert werden, würden mit einem Abbau von Arbeitsplätzen, welche diese Statusgesellschaften anbieten, wichtige Beiträge fehlen.

SVP-Präsident Ruedi Zbinden erläuterte die Positionen der SVP Thurgau in Bezug auf die Wirtschafts- und Finanzpolitik. Neben gesunden Finanzen und einer tiefen Steuerbelastung muss sich die Politik für eine innovative Wirtschaft und ein starkes Gewerbe einsetzen: „Wenn wir wollen, dass ansässige Firmen weiterhin in der Schweiz investieren, müssen wir uns um gute Rahmenbedingungen bemühen, so dass die Arbeitsplätze erhalten bleiben und neue geschaffen werden.“

Referate

Jakob Stark (PDF)
Mathias Tschanen (PDF)
Margrit Streckeisen (PDF)
Ruedi Zbinden (PDF)

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