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Vernehmlassung

Stellungnahme zur Klimastrategie

Die Strategie ist ausführlich und verständlich beschrieben und zeigt eine klare Richtung auf. Wir fragen uns, ob mit dieser Strategie auch die gewünschten Ziele erreicht werden. Die Kosten müssen unbedingt in einem vernünftigen Rahmen liegen

Begründung/Ergänzung zur Frage 1
Ja.

Begründung/Ergänzung zur Frage 2
Zum grossen Teil. Die Themen Wald, Feldgehölze und Hecken werden zuwenig gewichtet. Sie sind sehr wichtige Teile im Puzzle Klima.

Begründung/Ergänzung zur Frage 3
Mit wenigen Ausnahmen ja. Sektor Konsum/Kreislaufwirtschaft: Ein weiteres ambitioniertes Ziel wäre nicht nur ein “klimafreundliches Konsummuster”, sondern eine klare Reduktion des Energieverbrauchs und der minimalste Einsatz von Grauer Energie.

Begründung/Ergänzung zur Frage 4
Handlungsfeld “fossilfreie Antriebe”: Wir befürworten den raschen Technologiewandel weg von fossilen Antrieben. Der Technologiewandel alleine löst das Problem aber nicht, solange (aufgrund des beschlossenen AtomAusstiegs) zu wenig nicht-fossile Energien und vor allem zu wenig erneuerbare Energien vorhanden sind. Aber mit dem Umstieg des Personenverkehrs auf Elektrofahrzeuge ist es nicht getan. Noch wichtiger ist eine Reduktion der pendelnden Personen, eine optimale Auslastung der Personenfahrzeuge – weg vom Einpersonenauto – und die rasche Optimierung der LangsamverkehrsInfrastruktur. Handlungsfeld “Ernährung, Verarbeitung, …”: Zu Geringerer Konsum tierischer Produkte => Convenience-Produkte, auch vegane, sind in der Regel nicht klimafreundlich.

Begründung/Ergänzung zur Frage 4
Speicherfunktion des Waldes: Der Wald ist nicht nur CO2-Speicher. Starke klimarelevante Funktionen sind die Staubfilterung, die Kühlung im Sommer, das Reinigen und Speichern des Trinkwassers und die hohe Biodiversität. Zudem sind waldähnliche Strukturen in der Landschaft wichtig (Feldgehölze, Hecken, Einzelbäume, usw.). Ressourceneffizienz im Konsum: Hier fehlt eine klare Botschaft zu “Weniger”. Es nützt wenig, wenn Konsumenten auf umweltfreundliche Produkte, elektrische Fahrzeuge und Heizungen umsteigen, aber dank “gutem Umweltgewissen” ihren Konsum noch erhöhen.

Begründung/Ergänzung zur Frage 4
Seite 25, Negativemissionstechnologien: Kohlenstoff soll nicht oder nur wenn es nicht anders möglich ist, in geeigneten geologischen Schichten eingelagert werden. Es sollen Möglichkeiten erforscht und umgesetzt werden wo das CO2 für Baustoffe verwendet werden könnte. So gibt es erste Versuche, Kohlenstoff für die Herstellung von Zement zu verwenden. Dies geht auch mit Asche aus Holzheizungen und einer KVA. Wichtig erscheint uns auch, dass für solche Projekte ein Bewillungungsverfahren mit Augenmass angewendet wird und nicht Verhinderung durch Ämter, Gesetze usw. erfolgt.

Begründung/Ergänzung zur Frage 5
Im Grundsatz, ja. In der Raumentwicklung fehlt das “Grün”. Im Ziel sollte ein klares Bekenntnis zu mehr Strukturen aus Pflanzen im Siedlungsraum und in der freien Landschaft zu lesen sein.

Begründung/Ergänzung zur Frage 6
Die Schwerpunkte sind ausführlich skizziert. Beim Sektor Wasserwirtschaft und Hydrologie soll die Regenwassernutzung bei Neubauten und Erneuerungen bei allen Gebäuden zur Pflicht oder mit Anreizen gefördert werden.

Begründung/Ergänzung zur Frage 7
Ja.

Begründung/Ergänzung zur Frage 8
Ja. Der Aktionsplan Klima soll in maximal einem Jahr vorliegen und während der Erarbeitung mit Beteiligten, wie die Gemeinden, abgesprochen werden. Wir wünschen, dass der Fokus auf Umsetzen von finanzierbaren Massnahmen liegt und nicht nur geplant wird.

Begründung/Ergänzung zur Frage 9
Die Strategie ist ausführlich und verständlich beschrieben und zeigt eine klare Richtung auf. Wir fragen uns, ob mit dieser Strategie auch die gewünschten Ziele erreicht werden. Die Kosten müssen unbedingt in einem vernünftigen Rahmen liegen

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