Petition gegen Asyl-Durchgangsheime in Dorfzentren lanciert
In Berg (TG) formiert sich Widerstand gegen die geplante Eröffnung eines Asyl-Durchgangsheims im ehemaligen Restaurant Frohheim, direkt gegenüber der Schule. Die Peregrina-Stiftung beabsichtigt dort im Auftrag des Kantons Thurgau rund 20 Asylsuchende unterzubringen. Mit einer Petition unter asyl-petition.ch wird der Regierungsrat aufgefordert, keine neuen Asylunterkünfte in Wohnquartieren und Dorfzentren zu errichten.

Der vorgesehene Standort in Berg (TG) ist aus Sicht der Petitionäre gänzlich ungeeignet. Viele Eltern und Anwohnende machen sich Sorgen um die Sicherheit der Kinder, den Schulweg sowie um offene Fragen zu Sicherheit, Brandschutz und Bewilligungen, die bislang nicht transparent geklärt wurden.
Zudem fühlen sich viele Einwohner durch die hohe Asyl-Kriminalität im Kanton Thurgau verunsichert. Unsere Dörfer dürfen nicht weiter unter Entscheidungen leiden, die ohne echte Mitsprache der Bevölkerung getroffen werden.
Mit einer Petition wehrt sich ein Komitee um Kantonsrat Oliver Martin gegen die Errichtung von Asylunterkünften in Wohnquartieren und dörflichen Zentren, insbesondere in unmittelbarer Nähe von Schulen und Kindereinrichtungen.
Mit der Petition werden folgenden Forderungen an den Regierungsrat gestellt:
- Keine neuen Asylunterkünfte in Wohnquartieren und Dorfzentren
- Frühzeitige Information und Einbindung der betroffenen Gemeinden
- Verbindliche Mitwirkung der Gemeinden bei Standortentscheiden
- Bundesrat Beat Jans auffordern, endlich eine Lösung für die massiven Probleme der Asylmigration zu suchen und deren Zahlen markant zu senken
„Asylunterkünfte gehören nicht in Dorfzentren und schon gar nicht in unmittelbare Nähe von Schulen“, betont Kantonsrat Oliver Martin. Die Petition richtet sich an den Thurgauer Regierungsrat sowie an die Peregrina-Stiftung und kann unter www.asyl-petition.ch unterzeichnet werden.
